Mit Tom Böttcher von radio eins habe ich darüber gesprochen, warum das Ausmisten ein passender Start ins neue Jahr ist.
Radiointerview bei radio eins: Wohin mit ungeliebten Weihnachtsgeschenken?
Zwischen den Jahren haben viele Menschen das Bedürfnis, den angesammelten Krempel des letzten Jahres los zu werden. Wie kann man einfach mit dem Ausmisten anfangen?
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Weihnachtsgeschenke weitergeben Das Wichtigste zuerst: wenn ich etwas geschenkt bekommen, kann ich damit machen, was ich will. Es nutzen, weiterschenken, wegwerfen. Wenn man eine Sache gar nicht mag, sollte man sich trauen zu fragen, ob man die Sache noch umtauschen kann – kurz nach Weihnachten sollte das noch möglich sein. Wenn man das unhöflich findet, kann man die Sache weiterverkaufen, tauschen oder verschenken / spenden. Entweder online bei Portalen wie kleinanzeigen, Vinted, ebay, nebenan.de oder bei informellen Whatapp-Gruppen. Spenden kann man beispielsweise bei der Arbeiterwohlfahrt, Kleiderkammern der Caritas, der Bahnhofsmission, Oxfam oder bei Sozialkaufhäuser abgeben.
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Leichte Kategorien Es gibt auch Kategorien - also Produktgruppen - , die man leicht aussortieren kann: fast leer, alte Kosmetikprodukte, Tupperdeckel ohne Dose, kostenlose Zeitungen aus dem Supermarkt, abgelaufene Medikamente, Ladekabel, für die es das Gerät nicht mehr gibt, einzelne Socken, leere Verpackungen. Diese Sachen können zum Großteil über die Wertstofftonne oder den Hausmüll entsorgt werden.
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Umgekehrtes Einkaufen Dafür nimmt man sich einen Korb oder eine IKEA-Tasche, läuft durch die Wohnung und sammelt alles ein, was herumliegt und überflüssig ist. Das ist eine einfache Methode, um Oberflächen frei zu bekommen. Den Inhalt der Tasche muss man dann aussortieren – vieles kann wahrscheinlich in den Müll oder muss nur an einen anderen Ort gebracht werden.
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10-Minuten-Challenge Man kann sich jeden Tag einen kleinen Bereich vornehmen, der ca. 10 Minuten zum Aufräumen dauert: eine Schublade in der Küche, der Kühlschrank von außen mit seinen Notizzetteln, die Box mit den Ladelkabeln, ein Fach im Badschrank, die Pinwand im Büro, die Kiste mit dem Schuhputzzeug etc. Zu Beginn des neuen Jahres räumt man 30 Tage lang je 10 Minuten auf. Um nicht die Motivation zu verlieren, kann man sich einen Aufräumpartner*in suchen, der oder die das gleiche macht. Der tägliche Austausch von Fotos der aufgeräumten Bereiche hilft, die Challenge durchzuhalten.

